| schmiedeeiserne Zäune, Fenstergitter,
Gartentore, Treppengeländer günstig und nach Mass
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| Was ist eigentlich
Schmiedeeisen? Schmiedeeisen nennt man den Stahl, der aus Roheisen im Puddelverfahren hergestellt wird. Der Erfinder des Puddelverfahrens ist der Engländer Henry Cort. Er fand 1784 heraus, wenn Luft über heißes Roheisen kommt, verpufft der enthaltene Kohlenstoff. Der englische Begriff „puddle“ bedeutet übersetzt Pfütze. Dies ist zurückzuführen auf den Herstellungsprozeß. Das Roheisen kommt im Ofen nicht mit der Kohle in Kontakt, sondern lagert in einer großen Pfanne. Das Eisen schmilzt und wird nur von der Heißluft berührt, die Kohlenstoff oxidieren lässt. Dadurch wird das Eisen nicht verunreinigt. Der Herstellungsprozeß dauerte ca. 24 Stunden, dass Ergebnis ist schmiedbarer Stahl. Durch diesen neuen Herstellungsvorgang konnte erstmal ein bruchfester, elastischer Stahl in großen Mengen produziert werden.
Das Puddelverfahren fand
bis Mitte des 19. Jahrhunderts Anwendung, bis Henry Bessemer es
weiterentwickelte. Er fand heraus, dass der Sauerstoff mit dem
Kohlenstoff im flüssigen Eisen verbrannte und so viel Wärme
erzeugte, dass das Eisen flüssig blieb. So konnte Brennstoff gespart
werden. Weiterer Effekt ist, dass auch Schwefel und andere
Verunreinigungen verbrennen und nur Stahl übrig bleibt. |
Wissenwertes über das
Schmieden. Das Handwerk des Schmiedens wir von Menschen schon seit tausenden von Jahren betrieben. Als erste Materialien wurden Gold, Silber und Kupfer verarbeitet. Zur Ausübung des Handwerks braucht der Schmied Hammer, Amboss und einen Ofen. Dieses Handwerk ist heute aber fast ausgestorben, gelegentlich finden sich noch Kunstschmiede, die hochwertige Einzelstücke für die Restaurierung oder Denkmalpflege herstellen. Das industrielle Schmieden ist in Deutschland aber eine wichtiger Wirtschaftszweig. Es beliefert vor allem den Fahrzeugbau, Machinenbau, Schiffbau und die Luft- und Raumfahrttechnik.
Es gibt drei Arten des Schmiedens: Warm- , Halbwarm- und Kaltumformen.
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